Ein perfekter Tag auf Gran Canaria startet nicht im Liegestuhl, sondern mit Haferflocken und Kefir. Gut gestärkt ging es per Nordic Walking zum Aussichtspunkt. Von oben bietet sich ein toller Blick auf unsere Apartments, Faro und eine gewaltige Kirche.
Doch der Schein trügt: Die „Kirche“ ist eigentlich ein Hotel-Nachbau
des Originals aus Agüimes – ein Paradebeispiel für die Inszenierung kanarischer
Architektur für den Tourismus.
Der Weg zum eigentlichen Ziel, den Dünen von Maspalomas, war
eine Geduldsprobe. Da Stichstraßen zwischen den Ressorts fehlen, mussten wir
weite Umwege in Kauf nehmen.
Vor Ort wird das ökologische Dilemma deutlich:
- Strenger Schutz: Große Teile des Gebiets sind für Spaziergänger gesperrt.
- Massiver Schwund: Nicht nur Besucher stören das System; vor allem die Hotelbauten unterbrechen den Sandfluss. Die Folge: Jährlich gehen 45.000 m³ Sand im Meer verloren.
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