Mittwoch, 31. Dezember 2025

Manchmal sind die ungeplanten Momente die besten. Statt großer Party hieß es für mich heute: Auspowern beim Nordic Walking an der Wasserkante (ein echtes Workout im weichen Sand!).


Danach mit Robert die pure Freiheit am Strand genießen - wir waren nicht die einzigen -  und mit Sekt anstoßen.
 
 
 
 
 
Den Abend lassen wir ruhig ausklingen. Ohne Tischreservierung, dafür mit viel Liebe am eigenen Herd: Es gibt Pasta im Apartment. Wir warten ganz entspannt auf den Jahreswechsel.
 

Dienstag, 30. Dezember 2025

Maspalomas: Meerblick, Sport & Meeresrauschen

Manchmal braucht es nicht viel für einen perfekten Tag. Der Blick aus meinem Fenster ist großartig: Auf der Promenade tummeln sich die LäuferInnen und machen richtig Lust auf Bewegung. Während die Vögel in der morgendlichen Stille ihre ganz eigenen Konzerte geben, warten sie gemeinsam mit mir geduldig auf den Sonnenaufgang. Ein Moment purer Gelassenheit die ich genoss.
 
 
 
Nach Tee, Joghurt und Kaffee startete ich meinen Morgensport: Nordic Walking.



Den restlichen Tag verbrachte ich mit Robert am FKK-Strand. Ein echtes Highlight: Sonnenschirm und zwei Liegen für unschlagbare 7,50 Euro – ein seltener Glücksgriff!
In der Strandbar trifft man auf extrem entspannte Menschen. Die Haut-Beschriftungen kommen nun in die Jahre. Ich bekomme ausgedehnte Bauch-Tatoos aber auch Frauen-Brust-Tatoos mit Glitzer zu sehen. 
 
 
 
Das Meer ist heute sehr bewegt und wild, daher blieb ich lieber Beobachterin am Ufer. 
 
 
 
 
 
Den Sonnenuntergang gab es stilecht mit einem Drink in der Bar, gefolgt von einem gemütlichen Abendessen beim Italiener.
 
 
 
 
 
Ein ruhiger Tag, der genau so sein durfte, wie er war.

Montag, 29. Dezember 2025

Von der Schuhschachtel zum Logenplatz

Manchmal braucht es einfach eine Veränderung. Heute war es so weit: Übersiedlung! Und was soll ich sagen? Es lief alles wie am Schnürchen. Kein Stress, kein Chaos – so macht ein Neuanfang Spaß. Mein neues Quartier ist ein echter Glücksgriff. Ich wohne jetzt direkt gegenüber dem Naturschutzgebiet. Der Ausblick ist ein Traum – endlich keine „Schuhschachtel-Optik“ mehr, sondern Weite pur.
 
 
Ich bin schon wahnsinnig gespannt, was mir dieser neue Logenplatz alles bieten wird:
Die Vogelwelt: Welche gefiederten Nachbarn werden mich morgens wecken?
 
 
 
Das menschliche Kino: Wer zieht hier unten am Wegesrand vorbei, spricht welche Sprache und sieht wie aus?
Es ist dieser wunderbare Mix aus Ruhe und Beobachtungsposten, der den neuen Ort jetzt schon besonders macht.
Der restliche Tag verging wie im Flug mit Umzugsritual: Auspacken, Vorräte einkaufen und erst mal ordentlich essen.
Um den erfolgreichen Tag zu feiern, gab es am Abend nur ein Ziel: die Dachterrasse einer nahen Hotelbar.
 
 
 
Das Tages-Fazit: Eine Margarita ohne Diskussion, ein spektakulärer Sonnenuntergang über dem Meer Insel und das Gefühl, genau am richtigen Ort angekommen zu sein. Es war ein verdammt guter Tag.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Freitag, 26. Dezember 2025

Die Kunst des Verweilens

Ein Tag, der nicht nach Leistung fragt, sondern nach dem Sein. Es beginnt mit dem stetigen Takt der Schritte beim Nordic Walking – ein Gespräch mit der Natur, während die Welt langsam erwacht.
 
Dann: Die Hingabe an den Genuss. Ein Essen, ein Salat, der nach Muße schmeckt. Später das sanfte Eintauchen nach Stonehenge mit Ken Follett, unterbrochen nur vom eigenen Schreiben, wenn die Gedanken so klar werden, dass sie aufs Papier fließen wollen.
 
Und dazwischen? Nichts als das Glitzern des Wassers. Am Pool abhängen, die Zeit vergessen und dem Tanz der Sonnenstrahlen zusehen. Ich glaube, genau das ist die Essenz eines echten Urlaubstages: Wenn die Seele endlich wieder Schritt hält mit dem Körper.
 
 

Donnerstag, 25. Dezember 2025

Mogan / Zwischen Ibis-Glück und Beton-Dschungel: Ein Ausflug in den Westen

Mein Tag start mit einer echten Überraschung, wer hätte gedacht, dass ich beim Nordic Walken über seltene Exoten stolpert?
Ein Hauch von Afrika beim Morgensport
Wir hatten das Glück, eine der absoluten Besonderheiten der kanarischen Vogelwelt vor die Linse zu bekommen: den Hagedasch-Ibis. Eigentlich in Afrika beheimatet, scheint sich dieser markante Vogel im sonnigen Süden der Insel pudelwohl zu fühlen. Ein majestätischer Anblick, der mich kurz die Zeit vergessen ließ.


Die Fahrt in den Westen: Licht und Schatten
Nach dem sportlichen Start ging es mit dem Bus Richtung Mogán. Die Fahrt entlang der Küstenstraße ist ein Erlebnis für sich, bietet aber auch Stoff zum Nachdenken:
Die Idylle: Immer wieder blitzen kleine, malerische Buchten und verschlafene Orte am Meer zwischen den Felsen hervor.
Der Baustil: Dann blickt man auf die monströsen Hangbauten. Unattraktive Betonburgen fressen sich in die Berge – tausende Betten, zusammengepfercht über einem winzigen Strand. Hier wird überdeutlich: Jeder will ein Stück vom großen Touristenkuchen abhaben, koste es (die Landschaft), was es wolle.
 
 
 
 
Fotos von Mogan - Fotos während der Fahrt nicht möglich
 
Puerto de Mogán: Die „Filmstadt“ mit Flair: In Mogán angekommen, taucht man in eine ganz andere Welt ein. Der Ort wirkt fast wie eine Kulisse aus einer Filmstadt. Der leichte koloniale Baustil mit seinen bunten Blumenranken und Kanälen ist zwar gewöhnungsbedürftig – da es sich fast ausschließlich um Ferienwohnungen zur Vermietung handelt – aber dennoch unbestreitbar hübsch anzusehen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Robert und ich haben hervorragend gegessen und als Nachspeise einen obligatorischen Barraquito gegönnt. Dieser kanarische Kaffeeklassiker mit Schichtlikör hat es in sich! Nach dem Kaffee fühlten wir uns – sagen wir mal – „leicht beschwingt“. Die Heimreise im völlig überfüllten Bus war so deutlich erträglicher, und wir sind glücklich und ein bisschen schläfrig wieder zu Hause angekommen.
 
 
 
 

Mittwoch, 24. Dezember 2025

Feliz Navidad

Frohe Weihnachten - Merry Christmas - Feliz Navidad
 
 
 
Die Entfernung macht den Schmerz über den Tod meiner Mutter auch nicht besser.


Schöne Weihnachten in den Himmel zu Mami und Papa. 

         

Dienstag, 23. Dezember 2025

Las Palmas: Zwischen Tiefsee-Wundern und Fassaden-Chaos

Ein Tag in der Hauptstadt Gran Canarias ist ein echtes Kontrastprogramm. Von der glitzernden Unterwasserwelt bis hin zu bröckelnden Fassaden – Las Palmas zeigt viele Gesichter.



Abtauchen ohne nass zu werden im Poema del Mar. Direkt am Hafen wartet das Poema del Mar. Und ich muss sagen: Das Aquarium ist faszinierend! Es ist so riesig und beeindruckend gestaltet, dass es fast besser ist, als selbst zu tauchen. Man steht vor gigantischen Glasscheiben und vergisst glatt die Welt um sich herum. Ein absolutes Muss, wenn man in der Nähe des Las Canteras Strandes ist.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Eine Zeitreise mit dem Hop-On/Hop-Off Bus. Vom modernen Hafen ging es mit dem roten Doppeldeckerbus Richtung Altstadt zur Kathedrale Santa Ana. 400 Jahre Bauzeit: Das erklärt das wilde Durcheinander der Stile. Von Gotik über Renaissance bis hin zu modernen Einflüssen ist alles „zusammengewürfelt“.
Mein Eindruck… ehrlich gesagt wirkt sie fast baufällig. Man denkt sich: Die Mutter der Heiligen Mutter Gottes hätte wahrlich etwas Prächtigeres verdient!





Architektur-Schock: Warum sieht es hier so aus?
Während der Busfahrt fallen sie sofort ins Auge: Die architektonischen Bausünden. Ein chaotisches Mosaik aus Betonklötzen und wilden Stil-Mixen. Aber warum ist das so?
  1. Explosives Wachstum: In den letzten 100 Jahren schoss die Stadt unreguliert Richtung Norden. Ästhetik? Fehlanzeige. Man baute schnell und funktional.
  2. Der Kampf gegen das Salz: Die typischen Alufenster sind kein Design-Wunsch, sondern Überlebensstrategie. Die salzhaltige Atlantikluft frisst Holzrahmen in Rekordzeit auf.
  3. Die „grünen Netze“: Überall sieht man Fassaden, die in grüne Netze gehüllt sind. Das ist kein Bauschmuck, sondern eine Sicherheitsmaßnahme gegen den „Betonfraß“. Oft wurde früher minderwertiger Meeressand verbaut – heute bröckelt der Putz, und die Netze schützen Passanten vor herabstürzenden Teilen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fazit: Las Palmas hat viele Charaktere und einer Geschichte, die man an jeder Fassade ablesen kann wie Falten im Gesicht.
 
 
 
 

Gran Canaria: Wenn der Ausflug ins Wasser fällt

Der Tag begann mit Getöse: Das Meer hat lautstark mit dem Wind diskutiert, nur meine Terrasse blieb (zum Glück!) windstill. Nordic Walking h...