Mein Tag start mit einer echten Überraschung, wer hätte
gedacht, dass ich beim Nordic Walken über seltene Exoten stolpert?
Ein Hauch von Afrika beim Morgensport
Wir hatten das Glück, eine der absoluten Besonderheiten der kanarischen Vogelwelt vor die Linse zu bekommen: den Hagedasch-Ibis. Eigentlich in Afrika beheimatet, scheint sich dieser markante Vogel im sonnigen Süden der Insel pudelwohl zu fühlen. Ein majestätischer Anblick, der mich kurz die Zeit vergessen ließ.
Wir hatten das Glück, eine der absoluten Besonderheiten der kanarischen Vogelwelt vor die Linse zu bekommen: den Hagedasch-Ibis. Eigentlich in Afrika beheimatet, scheint sich dieser markante Vogel im sonnigen Süden der Insel pudelwohl zu fühlen. Ein majestätischer Anblick, der mich kurz die Zeit vergessen ließ.
Nach dem sportlichen Start ging es mit dem Bus Richtung Mogán. Die Fahrt entlang der Küstenstraße ist ein Erlebnis für sich, bietet aber auch Stoff zum Nachdenken:
Die Idylle: Immer wieder blitzen kleine, malerische Buchten und verschlafene Orte am Meer zwischen den Felsen hervor.
Der Baustil: Dann blickt man auf die monströsen Hangbauten. Unattraktive Betonburgen fressen sich in die Berge – tausende Betten, zusammengepfercht über einem winzigen Strand. Hier wird überdeutlich: Jeder will ein Stück vom großen Touristenkuchen abhaben, koste es (die Landschaft), was es wolle.
Fotos von Mogan - Fotos während der Fahrt nicht möglich
Puerto de Mogán: Die „Filmstadt“ mit Flair: In Mogán
angekommen, taucht man in eine ganz andere Welt ein. Der Ort wirkt fast wie eine
Kulisse aus einer Filmstadt. Der leichte koloniale Baustil mit seinen bunten
Blumenranken und Kanälen ist zwar gewöhnungsbedürftig – da es sich fast
ausschließlich um Ferienwohnungen zur Vermietung handelt – aber dennoch
unbestreitbar hübsch anzusehen.
Robert und ich haben hervorragend gegessen und als Nachspeise
einen obligatorischen Barraquito gegönnt. Dieser kanarische Kaffeeklassiker mit
Schichtlikör hat es in sich! Nach dem Kaffee fühlten wir uns – sagen wir mal –
„leicht beschwingt“. Die Heimreise im völlig überfüllten Bus war so deutlich
erträglicher, und wir sind glücklich und ein bisschen schläfrig wieder zu Hause
angekommen.
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