Freitag, 2. Januar 2026

Gran Canaria: Wenn der Ausflug ins Wasser fällt

Der Tag begann mit Getöse: Das Meer hat lautstark mit dem Wind diskutiert, nur meine Terrasse blieb (zum Glück!) windstill. Nordic Walking habe ich direkt gestrichen, ich wollte ja nicht als menschlicher Drachen im Atlantik landen.
Robert hatte große Pläne und ein Auto organisiert. Doch kaum waren wir in den Bergen, wurde es ungemütlich:
Die Straßen wurden von eng immer enger. Das Wetter wurde aus Nieselregen ein ordentlicher Schütterer. Die Hindernisse waren Steinschlag am Wegesrand.
Als Robert kurz „austreten“ musste, war der Käs’ gegessen. Ich meinte nur: „Robert, lass gut sein. Am Pico de las Nieves schneit’s uns bei dem Wetter sicher ein. Ob wir Winterbereifung haben, bezweifle ich“ Er gab zerknirscht nach. Die ganze Planung für die Katz, einfach weggeschwemmt.
Zum Trost gab es Ziege für ihn und Suppe für mich in San Bartolome de Tirajana. Zurück in Maspalomas zeigten riesige Lacken, dass es auch hier ordentlich gewaschelt hat. Jetzt hoffen wir, dass uns der Sturm morgen wenigstens heimfliegen lässt.
Der Vollmond sagt zum Abschied leise Servus durch die Wolken.
 
 


Donnerstag, 1. Januar 2026

Luxus zwischen Kirchenmauern und Sturmwolken

Wer das Lopesan Villa del Conde Resort in Meloneras besucht, traut seinen Augen kaum: Vor einem ragt die detailgetreue Replik der Kirche von Agüimes auf. Der zentrale Gebäudeteil mit seinen zwei markanten Türmen und der großen Kuppel wurde ganz bewusst sakral gestaltet, doch hinter der Fassade verbirgt sich kein Kirchenschiff, sondern das Herz des Hotels. Wo man einen Altar vermuten würde, findet man einen eleganten Klavierflügel; ein „Seitenaltar“ dient als Rezeption und die Bar schmiegt sich dorthin, wo eigentlich die Orgel erklingen sollte. Es ist ein faszinierender „Fake-Innenraum“, der gleichermaßen geschmackvoll wie herrlich dekadent wirkt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Während Robert und ich noch über dieses Design und die Kunst staunen, mischt sich jedoch eine gewisse Unruhe in die Urlaubsidylle. Direkt bei den Pools, mit dem weiten Blick hinaus auf den Ozean, kommt ein Sturm auf und verdunkelt bedrohlich den Himmel. Mit viel Glück zieht das Unwetter südlich an Gran Canaria vorbei – schau ma amal.

Es gab etwas Regen und die Sturmwarnung blieb sanft. Das Meer ist sehr bewegt, es scheint grantig zu sein.

Löffler

Im Gewässer vor dem Balkon einen Löffler gesichtet. (Das Foto habe ich aus dem Internet)

2026 - Willkommen

Herzlich Willkommen! 2026

 

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Manchmal sind die ungeplanten Momente die besten. Statt großer Party hieß es für mich heute: Auspowern beim Nordic Walking an der Wasserkante (ein echtes Workout im weichen Sand!).


Danach mit Robert die pure Freiheit am Strand genießen - wir waren nicht die einzigen -  und mit Sekt anstoßen.
 
 
 
 
 
Den Abend lassen wir ruhig ausklingen. Ohne Tischreservierung, dafür mit viel Liebe am eigenen Herd: Es gibt Pasta im Apartment. Wir warten ganz entspannt auf den Jahreswechsel.
 

Dienstag, 30. Dezember 2025

Maspalomas: Meerblick, Sport & Meeresrauschen

Manchmal braucht es nicht viel für einen perfekten Tag. Der Blick aus meinem Fenster ist großartig: Auf der Promenade tummeln sich die LäuferInnen und machen richtig Lust auf Bewegung. Während die Vögel in der morgendlichen Stille ihre ganz eigenen Konzerte geben, warten sie gemeinsam mit mir geduldig auf den Sonnenaufgang. Ein Moment purer Gelassenheit die ich genoss.
 
 
 
Nach Tee, Joghurt und Kaffee startete ich meinen Morgensport: Nordic Walking.



Den restlichen Tag verbrachte ich mit Robert am FKK-Strand. Ein echtes Highlight: Sonnenschirm und zwei Liegen für unschlagbare 7,50 Euro – ein seltener Glücksgriff!
In der Strandbar trifft man auf extrem entspannte Menschen. Die Haut-Beschriftungen kommen nun in die Jahre. Ich bekomme ausgedehnte Bauch-Tatoos aber auch Frauen-Brust-Tatoos mit Glitzer zu sehen. 
 
 
 
Das Meer ist heute sehr bewegt und wild, daher blieb ich lieber Beobachterin am Ufer. 
 
 
 
 
 
Den Sonnenuntergang gab es stilecht mit einem Drink in der Bar, gefolgt von einem gemütlichen Abendessen beim Italiener.
 
 
 
 
 
Ein ruhiger Tag, der genau so sein durfte, wie er war.

Montag, 29. Dezember 2025

Von der Schuhschachtel zum Logenplatz

Manchmal braucht es einfach eine Veränderung. Heute war es so weit: Übersiedlung! Und was soll ich sagen? Es lief alles wie am Schnürchen. Kein Stress, kein Chaos – so macht ein Neuanfang Spaß. Mein neues Quartier ist ein echter Glücksgriff. Ich wohne jetzt direkt gegenüber dem Naturschutzgebiet. Der Ausblick ist ein Traum – endlich keine „Schuhschachtel-Optik“ mehr, sondern Weite pur.
 
 
Ich bin schon wahnsinnig gespannt, was mir dieser neue Logenplatz alles bieten wird:
Die Vogelwelt: Welche gefiederten Nachbarn werden mich morgens wecken?
 
 
 
Das menschliche Kino: Wer zieht hier unten am Wegesrand vorbei, spricht welche Sprache und sieht wie aus?
Es ist dieser wunderbare Mix aus Ruhe und Beobachtungsposten, der den neuen Ort jetzt schon besonders macht.
Der restliche Tag verging wie im Flug mit Umzugsritual: Auspacken, Vorräte einkaufen und erst mal ordentlich essen.
Um den erfolgreichen Tag zu feiern, gab es am Abend nur ein Ziel: die Dachterrasse einer nahen Hotelbar.
 
 
 
Das Tages-Fazit: Eine Margarita ohne Diskussion, ein spektakulärer Sonnenuntergang über dem Meer Insel und das Gefühl, genau am richtigen Ort angekommen zu sein. Es war ein verdammt guter Tag.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Gran Canaria: Wenn der Ausflug ins Wasser fällt

Der Tag begann mit Getöse: Das Meer hat lautstark mit dem Wind diskutiert, nur meine Terrasse blieb (zum Glück!) windstill. Nordic Walking h...